
Köln: Mann schlich sich mit einem Elternteil in Kita
Die Bombendrohung gegen eine Kölner Kita vor rund drei Wochen beschäftigt Mittwoch den NRW-Innenausschuss. In einem vorab veröffentlichen Bericht wird beschrieben, wie sich der Mann Zutritt zu der Kindertagesstätte verschaffen konnte. Demnach folgte er einem Elternteil, dass ein Kind abholen wollte.
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In der Tagesstätte verkündete der 53-Jährige dann, dass alle außer einer Erzieherin die Räume verlassen sollten, da er eine Bombe bei sich trage. Dabei wies er auf eine mitgebrachte Tüte, aus der Kabel hingen. Laut Bericht machte er einen verwirrten Eindruck. Alle Personen verließen dann die Kita und folgten seiner Forderung nicht, die Polizei konnte ihn zum Aufgeben bewegen. Die Tüte war harmlos. Der Mann ist in einer Psychiatrie untergebracht. Neben der Frage, wie der offenbar verwirrte Mann in die Einrichtung kommen konnte, geht es auch um seine bisherigen Vorstrafen. 22 Eintragungen gibt es gegen den Mann, überwiegend wegen Verkehrs- und Vermögensdelikten, aber auch wegen Körperverletzung. Zumeist gab es Geldstrafen, zweimal aber auch kurze Freiheitsstrafen auf Bewährung. Die Ermittlungen laufen weiter, auch das Motiv ist noch unklar.