
Köln: Mann fährt in Personengruppe - Bewährungsstrafe
Das Kölner Amtsgericht hat am Mittwoch einen Mann zu einer Bewährungsstrafe verurteilt, weil er bei einer AfD-Veranstaltung absichtlich mit dem Auto in Gegendemonstranten gefahren ist. Der Vorfall ereignete sich im April 2019 in Kalk.
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Am Ende eines Wahlkampfabends rammte der 24-Jährige an einer Ampel mit seinem Auto in langsamem Tempo einen Rollstuhlfahrer und dessen Begleiter. Ein 32-Jähriger wurde bei der Aktion leicht verletzt. Die Gegendemonstranten hatten zuvor Anti-AfD-Parolen in Richtung des Mannes gerufen. Der Jurastudent betonte vor Gericht aus Notwehr gehandelt zu haben. Dafür sahen die Richter keine Anhaltspunkte. Sie verurteilten den Mann wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und gefährlicher Körperverletzung sowie Unfallflucht zu sieben Monaten auf Bewährung.