
Köln: Konzept für Bergung von E-Scootern fehlt
Eigentlich sollte es diese Woche mit der Bergung von wahrscheinlich hunderten E-Scootern aus dem Rhein losgehen. Die Aktion ist aber abgesagt worden, weil die Betreiber der Scooter kein schlüssiges Konzept gehabt hätten, wie die Bergung ablaufen soll, heißt es von einer Sprecherin des zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts.
Veröffentlicht: Dienstag, 29.06.2021 05:42
Der Plan war, die E-Scooter mit einer Unterwasserdrohne zu finden und dann rauszuholen – vor allem im Bereich Deutzer Brücke und Hohenzollernbrücke. Das hat die Fachleute beim zuständigen Amt aber nicht überzeugt, sie glauben nicht, dass das so einfach geht. Mittlerweile denken die Betreiber deshalb wohl auch über den Einsatz eines Industrietauchers nach. Es wird befürchtet, dass beschädigte Akkus der Scooter die Wasserqualität belasten könnten. Ob das schon der Fall ist, wird derzeit im Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz untersucht. Wie viele E-Scooter in Köln auf dem Grund des Flusses liegen, ist unklar. Die Initiative „Krake“, die regelmäßig Aufräumaktionen im und am Rhein organisiert, schätzt die Zahl auf etwa 500.