
Köln: Kokain in Kaffeepulver geschmuggelt
In nur sechs Woche sind dem Kölner Zoll über 60 Kilo Kokain in die Hände gefallen. Alle Drogen waren in Paketen versteckt, die am Flughafen Köln/Bonn angekommen sind, heißt es. Der Straßenverkaufswert der Drogen liegt bei rund 4,5 Millionen Euro.
Veröffentlicht: Dienstag, 22.03.2022 11:33
Der Volltreffer war eine Sendung Anfang Februar. 92 Kafferpackungen sollten Kaffeepulver enthalten. Ein Drogenschnelltest ergab allerdings, dass es sich um mehr als 46 Kilogramm schwarz gefärbtes Kokain gehandelt hat, heißt es vom Kölner Zoll. Neben der enormen Menge an Kokain, waren vor allem die Drogenverstecke wieder außergewöhnlich, heißt es vom Zoll. Kokaineinlagen in Seifenstücken, Kiloweise in einem Sauerstoffgerät verbaut oder hauchdünn in Papierzeichnungen versteckt. Und in einer anderen Sendung hatten Schmuggler versucht, knapp zehn Kilogramm Kokain als wässrige Lösung in Pflegeöl- und Autoreinigerflaschen zu schmuggeln. Woher die Drogen stammen und wohin sie geschmuggelt werden sollten, wird aus ermittlungstaktischen Gründen nicht verraten.