Anzeige
Köln: Koelnmesse zieht Coronabilanz
© © Koelnemesse GmbH
Teilen:

Köln: Koelnmesse zieht Coronabilanz

Die Koelnmesse in Deutz hat ein schweres Jahr hinter sich. Alleine die Zahlen zeigten, dass 2020 ein Verlustjahr gewesen ist, hieß es bei der Jahrespressekonferenz. Gerade einmal 400.000 Messebesucher habe man vor dem ersten Lockdown in Deutz gezählt, so viel wie bei einer normalen gamescom.

Veröffentlicht: Mittwoch, 26.05.2021 11:46

Anzeige

54 von 70 geplanten Messen im In- und Ausland mussten abgesagt werden. Wirtschaftlich sei das ein verlorenes Jahr gewesen, so Messe-Chef Gerald Böse, inhaltlich und konzeptionell aber nicht. Man sei nicht in Schockstarre verfallen, sondern habe sofort digitale und hybride Messe-Konzepte entwickelt. Mit großer Hoffnung schaue man jetzt auf das zweite Halbjahr.

Anzeige

Keine Entlassungen

Anzeige

Auch in der Krise habe man alle Mitarbeiter der Koelnmesse halten können, so Böse weiter. Es habe keine Entlassungen in Köln gegeben. Kurzarbeit und eine strikte Sparpolitik haben das Unternehmen in 2020 durch die Corona-Krise getragen. Unterm Strich habe das Jahr 2020 aber deutliche Spuren hinterlassen: Der Konzernumsatz beträgt 94,3 Millionen Euro, der Verlust 109,6 Millionen Euro.

Anzeige
Anzeige
Anzeige