
Köln: Kein Geld mehr für die "Crime Cologne"
Nach zwei Jahren Corona-Pandemie startet Ende der Woche das internationale Krimifestival „Crime Cologne“. Vom 25. September bis zum 4. Oktober sind zahlreiche Bestsellerautoren in Köln und lesen aus ihren Werken. Mit Vorfreude hat die Stimmung bei den Veranstaltern des Festivals allerdings grade nichts zu tun.
Veröffentlicht: Dienstag, 20.09.2022 14:13
Grund dafür ist der aktuelle Haushaltsplanentwurf der Stadt Köln. Laut der Veranstalter sieht er vor, die Fördermittel für das Festival komplett zu streichen. Die Veranstalter fürchten das Aus für das mittlerweile größte Krimifestival im deutschsprachigen Raum, dass zu einem Netzwerk vor allem der Kölner Verlage, Buchhändler und der Medienlandschaft geworden sei. Gespräche soll es im Vorfeld nicht gegeben haben. Die Veranstalter der „Crime Cologne“ haben nach eigenen Angaben von dem geplanten Wegfall der Förderung aus den Ratsunterlagen erfahren. Eine Entscheidung steht aber noch aus. Der Kölner Finanzausschuss wird Ende des Monats über die Fördermittel beraten, bevor das Thema dann im Rat behandelt wird.