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Köln: Kardinal Woelki bestreitet Fehler im Fall Pilz
© Erzbistum Köln (c)Robert Boecker
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Köln: Kardinal Woelki bestreitet Fehler im Fall Pilz

Der Kölner Kardinal Woelki bestreitet Versäumnisse im Fall des früheren Sternsinger-Chefs Winfried Pilz. Es stimme zwar, dass der Fall Pilz im Missbrauchsgutachten angesprochen werde, doch ohne jede Namensnennung und ohne Details, teilt das Bistum auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Es sei gar nicht erkennbar, dass es sich um den Fall Pilz handele.

Veröffentlicht: Dienstag, 23.08.2022 10:35

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Auf die Frage, ob sich Woelki denn nicht nach der Identität aller in dem Gutachten anonym aufgeführten Tatverdächtigen erkundigt habe, antwortete das Bistum der dpa, das Gutachten weise mehr als 200 Beschuldigte aus. Es soll allerdings eine Excel-Tabelle mit den Namen aller Priester gegeben haben, die auch Woelki gesehen haben soll – die Liste ist inzwischen verlorengegangen, heißt es. Hintergrund sind Missbrauchsvorwürfe gegen Pilz, der inzwischen verstorben ist und seinen Lebensabend im Bistum Dresden verbracht hatte. Im Bistum Köln hatte Pilz Kontaktverbot zu Minderjährigen – aber nichts drang an die Öffentlichkeit.

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