Köln: Haie vor dem Aus?

Die Kölner Haie bangen wegen der Corona-Pandemie um ihre Existenz. Im Dezember soll die Eishockeysaison starten, Zuschauer werden aber wohl vorerst keine erlaubt sein, deshalb bricht die Haupteinnahmequelle der Haie weg.

Es fehlen eine Million Euro, um in der Liga überhaupt an den Start zu gehen und so den Eishockeystandort Köln zu retten. Deshalb bitten die Haie jetzt die Kölner Fans um Unterstützung. Sie wollen virtuelle Tickets verkaufen – für Spiele, die es gar nicht gibt. Haietrainer Uwe Krupp weiß, dass das ein ungewöhnlicher, aber notwendiger Weg ist: "Wir tun uns alle ein bisschen schwer, so um Hilfe zu bitten. Aber ich hoffe, dass wir es tatsächlich mit der Unterstützung von unseren Kölnerinnen und Kölnern es schaffen, dieses Jahr an den Start zu gehen mit dieser jungen Mannschaft, die wir jetzt haben und ich vertraue da komplett in das Gefühl in Köln." Mitte nächster Woche soll der Verkauf der virtuellen Tickets losgehen. Sie kosten zehn Euro und sind über die Homepage der Haie zu bekommen. Die Haie brauchen nach eigenen Angaben insgesamt 100.000 verkaufte Tickets.

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