
Köln: Gipfel zur Schulplatznot
Verdichtung von Schulstandorten, Anmietungen von Räume und der Bau neuer Schulen – damit soll die Schulplatznot in Köln behoben werden. Das haben am Dienstag beim Schulplatzgipfel in Köln unter anderem Oberbürgermeisterin Reker, NRW-Schulministerin Gebauer und Regierungspräsidentin Walsken besprochen.
Veröffentlicht: Dienstag, 05.04.2022 15:11
Um gegenzusteuern soll die aktuelle Schulentwicklungsplanung permanent überprüft und mit den Fortschritten der Bauprojekte abgeglichen werden. Außerdem verspricht die Stadt im aktuellen Vergabeverfahren, alle Kinder mit Schulplätzen zu versorgen, heißt es. Die Bezirksregierung will das begleiten. Die aktuelle Vergabe von Plätzen an weiterführenden Schulen sorgt für viel Ärger. Denn fürs neue Schuljahr wurden an den Gesamtschulen fast 1.000 Kinder abgelehnt, an den Gymnasien fehlen 450 Plätze. Viele zukünftige 5-Klässler sind deshalb mehrfach an Schulen abgelehnt worden.