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Köln: Gemeinschaftsprojekt "Trink-Genossin" läuft gut
© Pixabay/Symbolbild
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Köln: Gemeinschaftsprojekt "Trink-Genossin" läuft gut

Die einzige Genossenschafts-Kneipe in Köln ist ein Erfolg und hat auch die Corona-Lockdowns gut überstanden. Das Besondere an der Kneipe ist, dass sie nicht von einem Besitzer betrieben wird, sondern von über 200.


Veröffentlicht: Dienstag, 14.06.2022 05:36

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Sie haben Genossenschafts-Anteile gekauft und bestimmen jetzt gemeinsam, zum Beispiel über die Deko und die Getränkekarte. Diese Art von Wirtschaft hat viele Vorteile, sagt Marian Bosse aus dem Vorstand. So wird das wirtschaftliche Risiko auf viele Schultern verteilt und die Kneipe muss nicht zwingend Gewinn abwerfen. Es reiche, wenn genug Geld für die laufenden Kosten hereinkommt, etwa für Personal und Getränke. Die Bar ist für alle Gäste offen und nicht nur für die Genossen. Laut Marian Bosse gibt es viele Stammgäste, die aber keine Mitglieder der Genossenschaft sind. Die Genossenschaft wurde 2015 gegründet, mittlerweile gibt es 207 Genossen. Weitere Interessenten seien willkommen. Außer Kölsch und Cocktails gibt es in der Genossenschafts-Kneipe auch andere Veranstaltungen, so finden regelmäßig Kunstausstellungen statt.

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