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Köln: Fritz Schramma gibt Ehrenvorsitz zurück
© pixabay / Symbolbild
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Köln: Fritz Schramma gibt Ehrenvorsitz zurück

Der ehemalige Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma setzt ein politisches Zeichen: Wegen der neuesten Entwicklungen in der Stadtwerke-Klüngel Affäre hat er der CDU Köln seinen Ehrenvorsitz zurückgegeben. Und den aktuellen CDU Parteichef Petelkau scharf angegriffen.

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.06.2021 10:40

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Der Ehrenvorsitz sei für ihn keine Ehre mehr, er schäme sich für diese Art von Politik der Kölner CDU, so Schramma. Der oberste Repräsentant der CDU in Köln habe den Anspruch der CDU, Köln den Bürgern wieder zurückzugeben, in das Gegenteil verkehrt und mit Füßen getreten hat, heißt es in der Erklärung. Hintergrund ist die erstmalige Veröffentlichung des Geheimpapiers durch den Kölner Stadtanzeiger, mit dem CDU, Grüne und SPD damals Spitzenposten im Stadtwerkekonzern ausklüngeln wollten. Unterzeichnet hatten das Papier Jörg Frank von den Grünen und Barbara Lübbekke von der SPD – beide sind nicht mehr politisch aktiv. Anders CDU-Mann Nikals Kienitz – ihn hat Oberbürgermeisterin Reker sogar als neuen Dezernenten für Stadtentwicklung vorgeschlagen. Miteingefädelt hatte den Deal auch CDU-Chef Bernd Petelkau. Er sitzt heute in den Aufsichtsräten der RheinEnergie und der Stadtwerke. Zusammen mit weiteren CDU-Größen hat Alt-OB Schramma Petelkau aufgefordert seine Posten in den Aufsichtsräten der Stadtwerke Köln zurückzugeben.

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