Köln: Ford verleiht E-Scooter

In Köln gibt es ab sofort einen weiteren E-Scooter-Anbieter. Die Firma Spin, die zum Ford-Konzern gehört, hat die Roller in der Innenstadt, Ehrenfeld und Deutz aufgestellt.

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In der Corona-Zeit nutzen die E-Scooter laut Konzern auch mehr Pendler, deswegen werden mehr Fahrzeuge in der Nähe von Bahnhöfen platziert. E-Scooter würden von vielen als individuelles Verkehrsmittel wahrgenommen, das in der Corona-Krise sicher sei, heißt es. Der Konzern lässt außerdem jeden E-Scooter desinfizieren, wenn er zum Aufladen eingesammelt wird. Um auch kurze Fahrten attraktiver zu machen, verzichtet Spin - anders als andere Anbieter - auf eine Entsperrungsgebühr, die meist einen Euro beträgt. Der Minutenpreis von 30 Cent ist dafür höher als bei der Konkurrenz. Ursprünglich war der Start schon für Frühjahr angekündigt, aber die Corona-Krise hat für Verzögerungen gesorgt. Das Geschäft mit Elektro-Tretrollern in Europa ist bereits hart umkämpft, auch die beiden US-Schwergewichte Lime und Bird arbeiten sich vor. Spin ist bisher in 65 Städten und an 25 Universitäten in den USA vertreten. Nächste Woche sollen in Deutschland Dortmund und Essen folgen.

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