
Die Polizei konnte die Frau am Donnerstagmorgen dank Hinweisen von Zeugen am Konrad-Adenauer-Ufer festnehmen. Es könnte sich laut den Ermittlern um die wohnungslose Mutter handeln. Die Staatsanwaltschaft prüft, ob sie die Beschuldigte in eine psychiatrische Klinik einweisen kann. Unterdessen ist weiter unklar, ob das Baby gelebt hat, als es am Rheinufer zurückgelassen wurde. Die Obduktion konnte diese Frage laut Staatsanwaltschaft noch nicht klar beantworten. Deswegen hat die Staatsanwaltschaft weitere Untersuchungen veranlasst, die einige Tage Zeit in Anspruch nehmen würden. Ein Spaziergänger hatte den kleinen Jungen gestern in Höhe der Straße „An der Schanz“ unter einem terrassenartigen Aussichtspunk gefunden. An der Stelle war auch ein notdürftig eingerichteter Schlafplatz mit Decken und Kissen.