
Dynamo Kiew hatte mehrere deutsche Vereine vergeblich um Unterschlupf gebeten, sagte FC Präsident Werner Wolf. Als die Verantwortlichen in Köln anriefen, hätten sie unter Zeitdruck gestanden, weil das Ausreisefenster für die Betreuer sehr eng gewesen sei. Über die FC Stiftung ging dann alles schnell und unbürokratisch über die Bühne, so Wolf. Jetzt sind die Spieler in Hotels untergebracht. Mit der Stadt laufen bereits Gespräche, die Mannschaften gemeinsam unterzubringen, so Wolf weiter. Das Wichtigste sei aber zu trainieren und das werde der FC sicherstellen. Insgesamt werden 44 Nachwuchsspieler im Alter zwischen 13 und 16 Jahren und ihre 12 Betreuer in Köln versorgt. Am Montagmorgen durften alle das erste Mal am Geißbockheim trainieren. Der Leiter der Delegation, Yuriy Yastrebinskiy bedankte sich bei allen Beteiligten. Er sei sehr froh, dass alle nun die Angst um ihr Leben für eine Zeit vergessen könnten und sich wieder mit Fußball beschäftigen können.