
Köln: Fall um toten Koch erneut vor Gericht
Das Kölner Landgericht muss sich zum dritten Mal mit dem Fall um einen zerstückelten chinesischen Koch befassen. Der in dem Verfahren verurteilte frühere Kollege des Opfers hat mit seiner Revision beim Bundesgerichtshof abermals einen Erfolg erzielt.
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An der Schuld des Mannes zweifelt der BGH nicht, aber er sieht die Höhe des Strafmaßes von fünf Jahren und zehn Monaten Haft nicht ausreichend begründet. Das Landgericht muss daher nun neu über das Strafmaß entscheiden. Der Fall gilt als einer der brutalsten und unappetitlichsten Fälle der jüngeren Kölner Kriminalgeschichte. Der chinesische Koch soll seinen Kollegen aus einem Kölner China-Restaurant im Streit vorsätzlich getötet und anschließend professionell zerteilt haben. Die Einzelteile der Leiche tauchten später an zwei unterschiedlichen Orten in Köln auf und wurden von Kindern gefunden.