
Köln: Fahrverbote vom Tisch - Erleichterung in der Stadt
Aufatmen bei der Stadt Köln und bei vielen Pendlern aus dem Kreis.Fahrverbote für dreckige Dieselfahrzeuge sind vorerst vom Tisch, darauf haben sich die Stadt Köln und Umwelthilfe geeinigt. Erleichterung auch bei der Handwerkskammer zu Köln.
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Handwerker aus der Region könnten mit dieser Entscheidung jetzt entspannter in die Zukunft blicken, heißt es. Kölns Oberbürgermeisterin Reker betont aber: an den bisherigen Maßnahmen wie der Pförtnerampel und der Busspur auf der Aachener Straße wird festgehalten werden. Und es soll weiter Tempo-30 Zonen in der Stadt geben. Allerdings sind die großen Ein- und Ausfallstraßen davon ausgenommen, denn man wollen sich nicht in der Mobilität einschränken so Reker.
Auch die Industrie- und Handelskammer begrüßt die Entscheidung. Ein Fahrverbot wäre ein großes Problem für viele Unternehmen geworden. Bei den jetzt geplanten Maßnahmen müsse aber darauf geachtet werden, dass die Hauptverkehrsstraßen verlässlich und ohne Verzögerungen nutzbar bleiben, so IHK-Geschäftsführer Ulrich Soénius.
Autospuren werden zu Radwegen
Nach der Entscheidung sind jetzt kurzfristige und langfristige Maßnahmen geplant, um den Radverkehr in der Stadt zu stärken. So sollen zum Beispiel Fahrstreifen zu Radwegen werden, auf den Kölner Ringen und an der Nord-Süd-Fahrt. Geplant sind außerdem mehr Fahrradparkhäuser, E-Bike-Ladestellen und in der ganzen Stadt soll es weitere Tempo-30-Zonen geben. Laut der Umwelthilfe sollen außerdem die Parkgebühren erhöht werden um die Anzahl der Autos in der Innenstadt weiter zu reduzieren.