Anzeige
Köln: Erzbistum wehrt sich gegen Vorwürfe
© Radio Erft
Teilen:

Köln: Erzbistum wehrt sich gegen Vorwürfe

Ein Einzelfall, der sich so heute nicht mehr wiederholen würde und eine völlig außergewöhnliche Notlage. - Mit diesen Worten verteidigt das Kölner Erzbistum sein Vorgehen im Fall eines überschuldeten Priesters.

Veröffentlicht:

Anzeige

Das Erzbistum hatte mehr als eine Million Euro für den Priester gezahlt, weil der sich mit rund einer halben Million Euro verschuldet hatte. Der Rest kam durch Steuernachzahlungen zustande. Das Erzbistum will aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes keine genaueren Details zu dem Fall preisgeben. Entgegen mehrerer Medienberichte habe man aber keine Hinweise darauf, dass es sich bei den Schulden des Priesters um Spielschulden handelt. Kritik gab es auch, weil das Erzbistum in dem Fall Geld aus einem Sondervermögen entnommen hat, mit dem es auch Zahlungen an Opfer sexualisierter Gewalt leistet. Die Rückstellungen hierfür hat das Erzbistum nach eigenen Angaben aber nicht angerührt.

Anzeige
Anzeige
Anzeige