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Köln: Ermittlungen zu sexuellem Missbrauch weiten sich aus
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Köln: Ermittlungen zu sexuellem Missbrauch weiten sich aus

Nach der Festnahme eines Kölners weiten sich die Ermittlungen wegen schwerem sexuellen Missbrauchs von Kindern weiter aus. Laut Kölner Staatsanwaltschaft und Polizei soll der 33-Jährige aus Zollstock zur Betreuung von Kindern an drei Kindertagesstätten vermittelt worden sein.

 

Veröffentlicht: Mittwoch, 15.06.2022 14:34

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Die Ermittlungen konzentrieren sich aktuell darauf, welche Kinder der Beschuldigte wann, wo und wie lange betreut hat. Die Vermittlungsfirma hat den Ermittlungsbehörden dazu alle Daten zur Verfügung gestellt, heißt es. Bisher gibt es in einem Fall Hinweise auf den sexuellen Missbrauch eines Kindes im Zusammenhang mit der Vermittlung des Beschuldigten. Seit dem 14. Juni kontaktieren die Ermittler Eltern, deren Kinder in den Einrichtungen betreut werden, in denen der Mann gearbeitet hat. Für möglicherweise betroffene Familien wurde außerdem ein Hinweistelefon geschaltet. Dort sind bereits über 70 Anrufe eingegangen, heißt es von den Ermittlern. Überprüft werden weiter auch alle Kontakte, die der Mann über eine Internetplattform für Babysitter gemacht haben soll. Der 33-jährige Beschuldigte war vor rund zwei Wochen offenbar nach Hinweisen von Eltern wegen des dringenden Verdachts des schweren sexuellen Missbrauchs von vier Kindern festgenommen worden. Auf seinem Handy fanden die Ermittler belastende Fotos und Videos. Der Mann aus Köln-Zollstock sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

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