
Köln: Ehtikkommission soll über Rest-Impfdosen entscheiden
Der Corona-Krisenstab der Stadt Köln hat am Mittwoch beschlossen, eine Ethikkommission einzurichten. Juristen, Sozialexperten und Mediziner sollen festlegen, wer eine Impfdosis bekommt, wenn einzelne Reste übrig bleiben – zum Beispiel,wenn ein Impfling einen Rückzieher macht oder krank ist. Im MOment ist es so: Bleibt bei den Impfungen in den Seniorenheimen Impfstoff übrig, geht der an das medizinische Personal in den Kliniken oder in den Rettungsdienst. Dieser Personenkreis wird ab Anfang Februar aber sowieso regulär geimpft. Damit die Verteilung der überzähligen Impfstoffdosen ethisch, moralisch und rechtlich transparent und nachvollziehbar gestaltet werden kann, entscheidet die neue Ethikkommission, welche Härtefälle und Personengruppen die übrig gebliebenen Rest-Dosen bekommen sollen. Der Rhein-Erft-Kreis plant derzeit nichts Vergleichbares. Denn dem Vernehmen nach werde der Bund in den nächsten Tagen eine Handlungsanweisung herausgeben. Nach diesen Vorgaben werde der Rhein-Erft-Kreis dann mit eventuell überschüssigen Impfdosen umgehen, heißt es.
Veröffentlicht: Mittwoch, 27.01.2021 15:43