
Köln: Drogenhandel in Millionenhöhe - Razzia
Die Polizei im Rheinland hat mit Hilfe von Spezialeinheiten eine Drogenbande hochgenommen. Bei einer Razzia wurden am Dienstagmorgen Wohn- und Geschäftsgebäude unter anderem in Köln, Düsseldorf und Leverkusen durchsucht.
Veröffentlicht: Dienstag, 05.04.2022 06:00
Bei den Durchsuchungen der Kölner Staatsanwaltschaft konnten die Ermittler Datenträger, geringe Mengen Marihuana und Bargeld sicherstellen. Dabei sind die Spezialkräfte wegen einer fehlerhaften Information zuerst in die Wohnung eines unbeteiligten Kölners eingedrungen, der dabei leicht verletzt wurde. Die Razzia richtet sich gegen eine mutmaßliche Drogenhändlergruppe von vier Tatverdächtigen. Es besteht der Verdacht des gewerbsmäßigen Handels mit Marihuana. Die Razzia von Staatsanwaltschaft und Polizei Düsseldorf richtet sich gegen eine mutmaßliche Drogenhändlergruppe von sechs Männern und zwei Frauen. Sie sollen innerhalb von einem Jahr mit mehr als zwei Tonnen Drogen gehandelt haben. Dabei sollen sie Millionen verdient haben, teilen Polizei und Staatsanwaltschaft mit. Bei dem Großeinsatz am Dienstag seien Vermögenswerte in einer Millionenhöhe sichergestellt und drei Tatverdächtige festgenommen worden, heißt es von der Düsseldorfer Staatsanwaltschaft. Die Ermittler sind den mutmaßlichen Drogenhändlern über verschlüsselte Kommunikationsdaten auf die Spur gekommen. Die Ermittlungen dauern noch an, um Beweismittel zu sichern und über neun Millionen Euro Vermögen der mutmaßlichen Bande einzufrieren.