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Köln: Drei Kölsch-Brauereien wollen nicht zahlen
© gettyimages/jotily
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Köln: Drei Kölsch-Brauereien wollen nicht zahlen

Mehr als sechs Jahre nach der Aufdeckung eines Bierkartells durch die Behörden beschäftigt der Fall noch einmal die Justiz. Das Oberlandesgericht Düsseldorf verhandelt am Mittwoch über die Einsprüche der drei Kölsch-Brauereien Früh, Gaffel und Erzquell gegen die millionenschweren Geldbußen.

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Insgesamt hatte das Bundeskartellamt 2014 gegen das Bierkartell Geldbußen in einer Höhe von fast 340 Millionen Euro gegen 11 Brauereien und 14 persönlich Verantwortliche verhängt. Die Kölsch-Brauereien spielten dabei allerdings eine eher untergeordnete Rolle, auf sie entfielen Geldbußen von weniger als 10 Millionen Euro. Trotzdem wollen sie die Summe nicht zahlen. Nach Überzeugung des Bundeskartellamts hatten sich Mitglieder des Bierkartells zwei Jahre lang bei Preiserhöhungen abgesprochen und damit das Wettbewerbsrecht verletzt.

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