
© Studio Ulf Aminde
© Studio Ulf Aminde
Anzeige
Am 9. November soll der Kölner Stadtrat darüber entscheiden. Das Denkmal besteht aus einer großen Betonplatte. Sie entspricht dem Grundriss des Hauses, vor dem 2004 die Nagelbombe in der Keupstraße explodiert war. Integriert ist ein WLAN-Zugang. Darüber können Besucher auf ihrem Smartphone über eine App ein virtuelles Haus sehen, dessen Wände aus Filmen etwa über das NSU-Verfahren bestehen. Am 9. Juni 2004 hatten Mitglieder des NSU vor einem türkischen Friseursalon in der Keupstraße eine Nagelbombe gezündet, die auf einem Fahrrad befestigt war. 22 Menschen wurden durch herumfliegende Nägel verletzt, vier davon schwer.
Anzeige