Köln: Demo gegen sexualisierte und digitale Gewalt

 „Wir schweigen nicht länger“ – so steht es in dem Aufruf zur Demo gegen sexualisierte und digitale Gewalt, die am Samstag (28.03.) in Köln stattfindet. Der Protest startet um 13 Uhr auf dem Rudolfplatz. Alle Infos zur Demo und der Route gibt es hier.

Fall Collien Fernandes löst Protestwelle aus

Tausende Menschen haben bereits demonstiert - erst in Berlin, dann in Hannover und Hamburg. Und am Samstag (28.03.) auch in Köln - gegen patriarchale Gewalt. Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind zu der Demo angemeldet, heißt es von der Polizei Köln. Sie wollen sich um 13 Uhr am Rudolfplatz treffen und dann über die Ringe zum Chlodwigplatz ziehen.

Die Organisatoren der Demo fordern besseren Schutz von Opfern sexualisierter und digitaler Gewalt. Der sei in Deutschland aktuell unzureichend, heißt es. Es gebe keine klaren Gesetzte und für Täter keine echten Konsequenzen. Die Demonstrierenden wollen sich deshalb für echten Schutz von Betroffenen einsetzen.

Hintergrund des Protests ist der Fall Collien Fernandes. Sie hat schwere Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann Christian Ulmen erhoben. Er soll unter anderem pornografische Deepfakes von Fernandes erstellt und die Inhalte in ihrem Namen verbreitet haben. Der Fall hat bundesweit für Aufsehen gesorgt und eine Debatte über mehr Schutz vor sexualisierter und digitaler Gewalt ausgelöst.

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