
Köln: Bei Ford ruhen die Fiesta-Produktionsbänder weiter
Ford in Köln bleibt wegen der Lieferkrise bei Elektronik-Bauteilen in Kurzarbeit. Weil es keine Halbleiter gibt, wird weiter kein Fiesta produziert. Der Stopp geht erstmal bis zum 19. November, das hat Ford mitgeteilt. Die Produktion ist bereits seit September unterbrochen, der Stopp wurde bereits mehrfach verlängert.
Veröffentlicht:
Von der Kurzarbeit betroffen ist ein Großteil der rund 5.000 Mitarbeiter, die an der Fiesta-Produktion beteiligt sind. Das ist etwa jeder Dritte bei Ford in Köln. Nicht nur Ford kämpft mit dem Chip-Mangel, auch andere Hersteller sind betroffen. Autokäufer müssen deshalb lange auf ihre Neuwagen warten, oft bis zu einem halben Jahr. Betroffen sind vor allem E-Wagen. Oft werden Autos deshalb auch teurer, weil es kaum Rabatte gibt, auch Gebrauchtwagenpreise ziehen an.