Köln: Ausgangssperre wurde eingehalten

Verwaiste Straßen und Plätze, gespenstische Ruhe auf den Straßen. Die Ausgangsbeschränkung wurde von den allermeisten Kölnern akzeptiert und umgesetzt. Dafür gab Lob von Kölns OB Reker.

© Radio Erft

Sie sei stolz auf die Kölner, die sich mit ihrem Verhalten auch solidarisch mit dem Klinikpersonal gezeigt hätten. Auf die Randale am Barbarossaplatz und die illegale Party von mutmaßlichen Lehrern und Medizinern reagierte sie dagegen mit Betroffenheit und Entsetzen. In der Nacht zu Sonntag hatte die Stadt in Westhoven eine illegale Party aufgelöst. Die Teilnehmer sollen vorwiegend Mediziner und Lehrer gewesen. Das wird jetzt geprüft, genauso wie die Frage, ob es eine Meldung an die Arbeitgeber geben darf. Am Samstag waren etwa ein dutzend mutmaßlich Links-Autonome randalierend durch die Stadt gezogen und hatten Pyros, Böller und Rauchbomben gezündet. Der Staatsschutz ermittelt, weil zum Aufstand gegen die Ausgangsbeschränkung aufgerufen wurde, aber auch wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr, weil der Barbarossaplatz vorübergehend für Autofahrer wegen der Rauchwolken nicht einsehbar gewesen war.

Weitere Meldungen