Köln: Aufräumen nach dem Schulbrand

Nach dem Großbrand in Köln laufen die Ermittlungen und Aufräumarbeiten dort auf Hochtouren. In Stadtteil Ehrenfeld war am Montagabend der Dachstuhl eines Schulgebäudes in Flammen aufgegangen.

Teile des Gebälks stürzten brennend auf die Straße – die Feuerwehr war bis in die Nacht mit mehr als 120 Kräften im Einsatz. In dem Gebäude sind die Astrid-Lindgren-Grundschule und die 7. und 8. Klasse der Heliosschule untergebracht. Jetzt steht fest – das Feuer hat offenbar "nur" einen Teil des Dachstuhls zerstört, sagt der Direktor der Heliossschule, Andreas Niessen. Die Klassenzimmer, die Einrichtungen und die Dinge der Schüler und Lehrer sind zum größten Teil nicht zerstört worden. Direkt unter dem Dachstuhl liegt ein Naturwissenschaftsraum. Er habe wohl viel Löschwasser abbekommen, so Niessen weiter. Wie die Schadenssituation allegemein ausfalle, müsse abgewartet werden. Das gilt auch für die Brandursache. Sie muss noch ermittelt werden. Die Schüler und Schülerinnen der Gesamtschulen und auch der Astrid-Lindgren-Grundschule sind aktuell im Distanzunterricht. Jetzt wird bei der Heliosschule eine Art Wechselmodel mit anderen Räumen, wie zum Beispiel der Mensa geprüft.

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