
Maurer sagte im Astronautentrainingszentrum der ESA in Porz, er werde jetzt gut wieder an die Schwerkraft gewöhnt und medizinisch betreut. Außerdem hat er über den Umgang mit dem Ukraine-Krieg auf der Internationalen Raumstation berichtet. Direkt zu Beginn der russischen Invasion habe auf der ISS zunächst eine gewisse Unsicherheit geherrscht, wie mit dem Thema umgegangen werden sollte. Zum Glück hätten es die russischen Kollegen aber direkt angesprochen, sagte Maurer. Und oben seien alle einer Meinung gewesen: Alle waren laut Maurer entsetzt und betroffen über das, was auf der Erde vorgefallen ist, da habe es keinen Unterschied zwischen den Astronauten gegeben.
Der 52-Jährige war ein halbes Jahr auf der ISS und absolvierte auch einen langen Außeneinsatz an der Raumstation. Er gilt als einer der aussichtsreichsten Europäer für spätere Raummissionen.