Köln: Anklage gegen Rocker

Nach Auseinandersetzungen unter Rockern in Köln wurde gegen mehrere mutmaßliche Führungsmitglieder der «Bandidos» Anklage erhoben - unter anderem wegen versuchten Mordes. Laut der zuständigen Staatsanwaltschaft (in Hagen) sollen sie unter anderem Anfang letzten Jahres in Köln auf einen Spielsalon geschossen haben, in dem sich Mitglieder der rivalisierenden «Hells Angels» aufhielten.

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Einer der Angeklagten soll außerdem Schüsse auf ein fahrendes Auto auf der Kölner Zoobrücke in Auftrag gegeben haben. Der Wagen wurde normalerweise von einem «Hells Angel» genutzt – am Tattag hatte sich jedoch ein unbeteiligter 21-Jähriger das Fahrzeug ausgeliehen - er wurde getroffen und lebensgefährlich verletzt. In Köln hatten Streitigkeiten zwischen Rockerbanden in der Vergangenheit häufiger für Aufsehen gesorgt. Nach mehreren Vorfällen, bei denen auf belebten Straßen Schüsse fielen, war die Polizei gegen die Rocker-Kriminalität verstärkt mit Razzien und Kontrollen vorgegangen.

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