
Jetzt hat sich der Koordinierungsstab aus Stadt, Polizei, KVB, Abfallwirtschaftsbetrieben, Sicherheitsdienstleister und Veranstaltern getroffen und den Sessionsauftakt analysiert. Ziel sei es, die Situation für alle beteiligten Akteure – insbesondere für die Anwohner und Gastronomen im Kwartier Latäng zu verbessern, heißt es von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Die Stadtdirektorin sei beauftragt, das Sicherheitskonzept entsprechend weiterzuentwickeln. Denn es müsse gelingen, die Zehntausenden Feiernden zu entzerren, so Reker. Im Dezember ist bereits der nächste Runde Tisch zum Straßenkarneval geplant. Die lange Corona-Pause und das schönes Wetter haben in diesem Jahr zum Karnevalsauftakt für einen enormen Andrang gesorgt. Die Stadt hatte deswegen schon früh darum gebeten, nicht mehr ins Zülpicher Viertel zu kommen. Dort war das Gedränge teilweise so groß, das Absperrungen geöffnet werden mussten. Die KVB haben bereits am Mittag den Großteil der Stadtbahnfahrten in der Innenstadt eingestellt. Auch der Bahnhof Köln-Süd musste gesperrt werden, weil Jecke über die Gleise und durch die U-Bahntunnel gelaufen sind.