
Forscher, die wegen des Russlandkrieges aus ihren Heimatländer fliehen mussten, können jetzt im Rheinland ihre Arbeit fortsetzen, heißt es. Unterstützt werden sollen aber auch Wissenschaftler zum Beispiel aus Belarus oder Russland, die wegen ihrer Haltung gegen den Krieg verfolgt werden. Schwerpunkte der neuen Akademie sind Rechtswissenschaften und Geschichte, außerdem Kultur- und Sprachwissenschaften. Insgesamt können etwa 20 Forschende aufgenommen werden, die ihr Studium abgeschlossen haben und als Nachwuchswissenschaftler an ihren Heimatuniversitäten geforscht oder gelehrt haben. Die beiden Universitäten stellen für die Akademie Büroräume und administrative Unterstützung zur Verfügung und versuchen außerdem, die Forschenden in die wissenschaftliche Gemeinschaft vor Ort zu integrieren.