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Köln: Abgelaufener Impfstoff wurde verabreicht
© pixabay / Symbolbild
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Köln: Abgelaufener Impfstoff wurde verabreicht

Rund um den Jahreswechsel sind in Köln bis zu 2000 Dosen eines abgelaufenen Corona-Impfstoffes an Bürger verabreicht worden. Laut der Stadt ist die Panne sei bei einer routinemäßigen Überprüfung der mobilen Impfangebote aufgefallen, die im Auftrag der Stadt von verschiedenen Dienstleistern übernommen würden.

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Zwei Dienstleister hätten zwischen dem 26. Dezember 2021 und dem 5. Januar 2022 bis zu 2000 Menschen mit einem Impfstoff geimpft, der bereits als abgelaufen galt. Eine gesundheitliche Gefahr gehe davon nicht aus, betonte die Stadt. Was die Wirksamkeit angehe, ließen Erfahrungen aus vergleichbaren Fällen den Schluss zu, dass dennoch ein Impfschutz bestehe. Dazu sei die Stadt im Gespräch mit dem Paul-Ehrlich-Institut. Sollte dieses die Auffassung nicht bestätigen, würden alle Betroffenen kontaktiert, um ihnen eine Untersuchung der Antikörper anzubieten. Falls notwendig, könne noch mal geimpft werden.

Hier eine Übersicht über die Tage und Impfstationen, in denen der abgelaufene Stoff verimpft wurde:

- am 27. Dezember auf dem Pariser Patz in Chorweiler und in der Dreikönigenstraße im Severinsviertel

- am 28. Dezember in der Melchiorstraße im Agnesviertel und auf dem Mathiaskirchplatz in Bayenthal

- am 29. Dezember auf der St. Tönnis-Straße in Worringen und auf der Aachener Straße in Lindenthal

- am 30. Dezember im Kuckucksweg in Ehrenfeld und auf der Goethestraße in Weiden

- am 2. Januar in der Montessoristraße in Pesch und im Airbus Zero G am Flughafen Köln/Bonn

- am 3. Januar in der Kalker Hauptstraße in Kalk und am Pariser Platz in Chorweiler

- am 4. Januar auf dem Neusser Wall in der Innenstadt und am RheinEnergieStadion

- am 5. Januar auf dem Neusser Platz im Agnesviertel und in der Brühler Straße in Rodenkirchen

- am 6. Januar auf der Aachener Straße in Lindenthal und am RheinEnergieStadion

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