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Köln: 2000 Beweismittel nach Razzien wegen Kindesmissbrauchs
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Köln: 2000 Beweismittel nach Razzien wegen Kindesmissbrauchs

Vor Monaten hat der Missbrauchskomplex von Bergisch Gladbach alle geschockt. Im Laufe der umfangreichen Ermittlungen nimmt der Fall jetzt immer größere Dimensionen an. Mit jeder Durchsuchung wächst die ohnehin schon riesige Datenmenge, die die Ermittler auswerten müssen - und die sie auf wieder neue Spuren bringt. Dienstag gab es eine bundesweite Razzia.

Veröffentlicht: Dienstag, 01.09.2020 14:00

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Dabei wurden rund 2.000 Beweismittel sichergestellt, vor allem Datenträger, sagte Ermittlungsleiter Michael Esser am Mittwoch in Köln.Bis sie alle ausgewertet sind, wird viel Zeit vergehen. Außerdem wurden zwei verschlossene Tresore beschlagnahmt, die jetzt geöffnet werden sollen. Bei den Razzien hatten die Ermittler 50 Tatverdächtige - 48 Männer und 2 Frauen - im Visier. Ihnen werde der Besitz und die Verbreitung kinderpornografischen Materials vorgeworfen. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Beschuldigten selbst Kinder missbraucht hätten, sagte Esser. Die Aktion vom Dienstag sei die bisher größte der Ermittlungskommission «Berg» gewesen. Allein in NRW waren 280 Polizisten und Spezialeinheiten im Einsatz. Hier richteten sich die Durchsuchungen gegen 9 Verdächtige in den Großräumen Köln, Bonn, Düsseldorf und Recklinghausen. Ein Verdächtiger aus NRW wurde an einem Ostseestrand in Schleswig-Holstein festgenommen.

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