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Kerpen/Münster: Räumung Hambach Forst wieder vor Gericht
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Kerpen/Münster: Räumung Hambach Forst wieder vor Gericht

Vor dem Oberverwaltungsgericht in Münster geht es am Freitag wieder um den Hambacher Forst. Geklärt werden soll, ob die Räumung des Waldes im Jahr 2018 rechtmäßig war.

Veröffentlicht: Donnerstag, 15.06.2023 11:39

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Ein damaliger Bewohner der Baumhäuser hat die Stadt Kerpen verklagt – und vor dem Kölner Verwaltungsgericht Recht bekommen. Die Richter dort kamen zu dem Schluss, dass der Grund für die Räumung nur ein Vorwand war. Damals war ein riesiges Polizeiaufgebot in den Hambacher Forst gezogen und hatte rund 90 Baumhäuser abgerissen – um den Brandschutz und das Bauordnungsrecht durchzusetzen, hieß es damals. Verantwortlich für die Räumung war die Stadt Kerpen, die aber auf Weisung des NRW-Bauministeriums gehandelt hatte. Laut dem Kölner Gericht war der Abriss der Baumhäuser mit dieser Begründung zweckwidrig und fehlerhaft. Es gebe Gesprächsnotizen und Mails, die zeigen, dass es nur darum ging, alle Baumhäuser so schnell wie möglich abzureißen, damit die Rodung des Waldes durch den Energiekonzern RWE umgesetzt werden kann.

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