
Kerpen/Köln: Baby getötet - 22-Jährige räumt Tat ein
Im Prozess um einen toten Säugling in Kerpen, hat die Angeklagte die Tat vor Gericht eingeräumt. Laut Anklage soll die 22-Jährige in der Nacht auf den 19. April 2021 nach einer verheimlichten Schwangerschaft ihre lebende und lebensfähige Tochter zur Welt gebracht haben.
Veröffentlicht: Dienstag, 12.10.2021 15:08
Anschließend habe sie die Nabelschnur mit einem Cuttermesser durchtrennt. Aus Angst, die nebenan schlafenden Eltern könnten von den Lauten des Babys geweckt werden, soll die Angeklagte ihrer Tochter zunächst mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Dann habe sie das Neugeborene mit einer Plastiktüte und einem Ladekabel erdrosselt. Die Angeklagte folgte der Anklageverlesung weinend. Laut der Verteidigung sei ihre Mandantin über sich selbst sehr erschüttert. Sie empfinde das Geschehen als Tragödie, die nur Verlierer kenne, sagte ein Anwalt. Sie habe nur gewollt, dass das Kind aufhört zu schreien, aber nicht, dass es stirbt.