Kerpen: Zwei neue Fahrzeuge für die Feuerwehr
Veröffentlicht: Dienstag, 24.03.2026 15:20
In Kerpen ist die Feuerwehr mit einer neuen Drehleiter und einem neuen Kommandowagen ausgestattet worden. Die Stadt setzt damit auf mehr Sicherheit bei Einsätzen und sammelt zugleich Erfahrungen mit einem elektrisch betriebenen Führungsfahrzeug.

Neue Drehleiter und E-Auto für die Feuerwehr in Kerpen
In Kerpen hat Bürgermeister Thomas Jurczyk der Feuerwehr zwei neue Einsatzfahrzeuge übergeben. Dabei handelt es sich um eine neue Drehleiter vom Typ DL(A)K 23/12 und einen neuen Kommandowagen für die hauptamtliche Wache.
Die neue Drehleiter ersetzt das bisherige Hubrettungsfahrzeug, eine Teleskopmastbühne aus dem Jahr 2006. Nach Angaben der Stadt war die Ersatzbeschaffung nötig geworden, weil das bisherige Fahrzeug in den vergangenen Jahren wiederholt technische Probleme hatte. Der Beschaffungsprozess konnte in Zusammenarbeit von Feuerwehr, Verwaltung und Politik um ein Jahr vorgezogen werden.
Bei dem neuen Hubrettungsfahrzeug handelt es sich um eine Drehleiter des Herstellers Rosenbauer auf einem Mercedes-Benz-Atego-Fahrgestell. Das Fahrzeug entspricht dem aktuellen Stand der Hubrettungstechnik und wurde im einheitlichen Erscheinungsbild der Feuerwehr Kerpen gestaltet. Nach Angaben der Stadt wurde bei der Planung besonders auf die Sicherheit der Einsatzkräfte und auf technische Assistenzsysteme geachtet.
Zur Ausstattung zählen unter anderem eine Hochspannungswarneinrichtung sowie umfangreiche Beleuchtungssysteme mit LED-Bodenprojektionen. Diese markieren Fahrzeugüberstände und Abstützbereiche. Hinzu kommt das sogenannte ALF-System, mit dem binnen Sekunden der passende Aufstellort der Drehleiter bestimmt werden kann.
Der Rettungskorb der Drehleiter hat eine Nutzlast von bis zu 500 Kilogramm. Laut Stadt kann er durch verschiedene Umbauten flexibel an örtliche Gegebenheiten angepasst werden. So soll auch unter schwierigen Einsatzbedingungen eine möglichst patientenschonende Menschenrettung möglich sein.
Die Gesamtkosten für das neue Hubrettungsfahrzeug liegen bei rund einer Million Euro. Davon entfallen etwa 50.000 Euro auf die feuerwehrtechnische Beladung. Vor der Indienststellung wurden die Einsatzkräfte zudem umfangreich geschult.
Neben der neuen Drehleiter wurde auch ein neuer Kommandowagen für die Leitung der Feuerwehr Kerpen in Dienst gestellt. Dabei handelt es sich um einen vollelektrischen VW ID.4 Pro, der im Jahr 2025 beschafft wurde.
Nach Angaben der Stadt wurde das Fahrzeug in Abstimmung mit Verwaltung und Politik bewusst als Elektroauto angeschafft. Ziel ist es, praktische Erfahrungen mit alternativen Antriebstechnologien im Einsatz zu sammeln. Die bisherigen Ergebnisse zeigen demnach, dass rein elektrisch betriebene Fahrzeuge in Einzelfällen eine Alternative sein können. Eine flächendeckende Nutzung ist laut Stadt derzeit aber noch nicht realisierbar. Als Gründe werden unter anderem eine teilweise fehlende Ladeinfrastruktur und der Energieverbrauch von Einsatzfahrzeugen genannt.
Der Kommandowagen dient als Führungsfahrzeug der Feuerwehrleitung und verfügt über eine grundlegende feuerwehrtechnische Ausstattung. Der VW ID.4 Pro hat eine 77-kWh-Batterie und erreicht eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Die Kosten für das Fahrzeug einschließlich des Umbaus zum Einsatzfahrzeug liegen bei rund 64.000 Euro.
Neue Drehleiter für die Kerpener Feuerwehr
Bei dem neuen Hubrettungsfahrzeug handelt es sich um eine Drehleiter des Herstellers Rosenbauer auf einem Mercedes-Benz-Atego-Fahrgestell. Das Fahrzeug entspricht dem aktuellen Stand der Hubrettungstechnik und wurde im einheitlichen Erscheinungsbild der Feuerwehr Kerpen gestaltet. Nach Angaben der Stadt wurde bei der Planung besonders auf die Sicherheit der Einsatzkräfte und auf technische Assistenzsysteme geachtet.
Zur Ausstattung zählen unter anderem eine Hochspannungswarneinrichtung sowie umfangreiche Beleuchtungssysteme mit LED-Bodenprojektionen. Diese markieren Fahrzeugüberstände und Abstützbereiche. Hinzu kommt das sogenannte ALF-System, mit dem binnen Sekunden der passende Aufstellort der Drehleiter bestimmt werden kann.
Der Rettungskorb der Drehleiter hat eine Nutzlast von bis zu 500 Kilogramm. Laut Stadt kann er durch verschiedene Umbauten flexibel an örtliche Gegebenheiten angepasst werden. So soll auch unter schwierigen Einsatzbedingungen eine möglichst patientenschonende Menschenrettung möglich sein.
Die Gesamtkosten für das neue Hubrettungsfahrzeug liegen bei rund einer Million Euro. Davon entfallen etwa 50.000 Euro auf die feuerwehrtechnische Beladung. Vor der Indienststellung wurden die Einsatzkräfte zudem umfangreich geschult.
E-Fahrzeug als Kommandowagen im Einsatz
Neben der neuen Drehleiter wurde auch ein neuer Kommandowagen für die Leitung der Feuerwehr Kerpen in Dienst gestellt. Dabei handelt es sich um einen vollelektrischen VW ID.4 Pro, der im Jahr 2025 beschafft wurde.
Nach Angaben der Stadt wurde das Fahrzeug in Abstimmung mit Verwaltung und Politik bewusst als Elektroauto angeschafft. Ziel ist es, praktische Erfahrungen mit alternativen Antriebstechnologien im Einsatz zu sammeln. Die bisherigen Ergebnisse zeigen demnach, dass rein elektrisch betriebene Fahrzeuge in Einzelfällen eine Alternative sein können. Eine flächendeckende Nutzung ist laut Stadt derzeit aber noch nicht realisierbar. Als Gründe werden unter anderem eine teilweise fehlende Ladeinfrastruktur und der Energieverbrauch von Einsatzfahrzeugen genannt.
Der Kommandowagen dient als Führungsfahrzeug der Feuerwehrleitung und verfügt über eine grundlegende feuerwehrtechnische Ausstattung. Der VW ID.4 Pro hat eine 77-kWh-Batterie und erreicht eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern. Die Kosten für das Fahrzeug einschließlich des Umbaus zum Einsatzfahrzeug liegen bei rund 64.000 Euro.


