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Kerpen: Streit über illegalen Mountainbike-Parcours
© Radio Erft
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Kerpen: Streit über illegalen Mountainbike-Parcours

Sprungschanzen und Gruben - in Kerpen sorgt das Vorgehen der Stadt gegen illegale Mountainbike-Parcours für Diskussionsstoff. Entzündet hat sich der Streit an einer von Kindern und Jugendlichen angelegten Strecke im Brüggener Wäldchen.


Veröffentlicht: Donnerstag, 21.07.2022 13:47

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Die Stadt Kerpen hat angekündigt, hier stärker zu kontrollieren und hat auch auf finanzielle Strafen für die Verursacher hingewiesen. Dagegen regt sich in den sozialen Netzwerken und auch in der Politik Widerstand. Es handele sich um Kinder und Jugendliche, deshalb sei das Vorgehen der Stadt nicht angemessen. Harald Stingl ist Sprecher der Stadt Kerpen. Er hat zwar Verständnis für die Einwände, weist im Radio-Erft-Interview aber auch auf die Folgen der illegalen Mountainbike-Strecken hin. Nach seinen Angaben ist ein solcher Parcours für Kinder und Jugendliche zu gefährlich, außerdem zerstöre er die Natur im Landschaftsschutzgebiet. Eltern fordern von der Stadt, Alternativen zu schaffen. Die könne sich die Stadt aber nicht leisten, sagt Harald Stingl. Denn Kerpen befinde sich im Haushalts-Sicherungskonzept und dürfe keine freiwilligen Leistungen erbringen. Zumal schon jetzt Kosten auf die Stadt zukommen. Denn sie muss laut Stingl die Anlage zurückbauen.

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