Kerpen: Stolpersteine erinnern an Nazi-Opfer

Nach einer Corona-Zwangspause verlegt der Künstler Gunter Demnig wieder Stolpersteine, am Freitagmittag ist er in Kerpen. Die Stadt will damit an die Schicksale der beiden jüdischen Familien Schwarz und Capell während der Nazi-Diktatur erinnern.

© Radio Erft / Archivbild

Die Stolpersteine werden vor den ehemaligen Wohnhäusern der beiden Familien in der Mähnstraße und in der Bachstraße verlegt. Die besonderen Steine haben eine Messingoberfläche, darauf sind die Namen und die Daten der verfolgten Opfer eingraviert. Die Anregung für die Aktion ist von der Enkeltochter der einzigen Überlebenden der Familie Capell gekommen.

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