
Ihre Kinder würden im Schwimmunterricht frieren, viele kämen deshalb gar nicht mehr oder würden danach krank, heißt es in der Petition. Hintergrund ist die sogenannte Energieeinsparverordnung. Sie verpflichtet Städte und Kommunen, die Wassertemperatur um zwei Grad zu senken. Die Stadt Kerpen folgt der Verordnung aber nur zum Teil. Nach eigenen Angaben wird die Temperatur im Kerpener Hallenbad im Lehrschwimmbecken nur um einen Grad von 30 auf 29 Grad gesenkt, weil dort Schulen und Vereine schwimmen. Sonntags bis dienstags bleibt die Temperatur trotz Vorgaben weiter stabil bei 30 Grad und wird nicht gesenkt, heißt es. Der Grund sind das Babyschwimmen und der Reha-Sport. Die Nachteile für die Schwimmer sind der Stadt nach eigenen Angaben bewusst, seien aber vor dem aktuellen Hintergrund nicht zu vermeiden.