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Kerpen: Lösung für Engpass an der Verwaltungsspitze?
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Kerpen: Lösung für Engpass an der Verwaltungsspitze?

Dezernenten statt Beigeordnete – so will Bürgermeister Dieter Spürck das Personalproblem an der Verwaltungsspitze der Stadt Kerpen in den Griff bekommen. Hier sind aktuell gleich zwei Stellen unbesetzt und eine schnelle Neubesetzung auch nicht in Sicht.

Veröffentlicht: Mittwoch, 23.02.2022 12:28

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Bürgermeister Spürck schlägt jetzt vor, die Stellen mit sogenannten Laufbahnbeamten oder Angestellten zu besetzen. Die Wahl der Beigeordneten durch den Stadtrat würde damit wegfallen. Aus Spürcks Sicht hätten diese Wahlen zur Zeit ohnehin kaum Aussichten auf Erfolg, weil die Stadt derzeit wenig attraktiv für potentielle Bewerber sei. Außerdem wäre die Lösung kostengünstiger: Spürck spricht von Einsparungen von rund 150.000 Euro im Jahr. Der Rat müsste für diese Lösung die Hauptsatzung ändern und würde damit auf einen Teil seiner Einflussmöglichkeiten auf die Besetzung der Stellen aufgeben. Allerdings könne er die Hauptsatzung jederzeit wieder ändern, so Spürck. Zum Hintergrund: In Kerpen sorgt die Besetzung der Verwaltungsspitze schon seit längerem für politischen Zwist. Der technische Beigeordnete wurde vor einem Monat vom Rat abberufen, der Posten des Ersten Beigeordneten ist seit mehreren Jahren unbesetzt. Hier hatte es ein langes Hick-Hack gegeben, unter anderem hat sich Bürgermeister Spürck erfolgreich geweigert, den gewählten Kandidaten tatsächlich zu ernennen.

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