
Kerpen: Gewerbeeinnahmen sprudeln trotz Corona
Den Kerpenern droht in diesem Jahr keine Steuererhöhung mehr – in 2022 sieht es aber anders aus. Dann werden Grundsteuer A und B angehoben. Das haben die Politiker im Rat mehrheitlich beschlossen und damit am Dienstagabend den Haushalt für dieses und nächstes Jahr abgesegnet.
Veröffentlicht: Mittwoch, 17.03.2021 13:53
Am Meisten schlägt die Verlagerung des Baubetriebshofes zu Buche. Er muss weichen, um dem notwendigen Umbau der Feuer- und Rettungswache Platz zu machen. Kostenpunkt in den nächsten Jahren: rund 23 Millionen Euro. Viel Geld geht auch in den Ausbau der Kita-Plätze in Kerpen, Blatzheim, Manheim-Neu und Neu-Bottenbroich. Und fast eine halbe Million Euro verschlingen zusätzliche Reinigungsmaßnahmen durch die Corona-Pandemie. Allerdings haben sich die Einnahmen aus der Gewerbesteuer besser entwickelt als gedacht. In diesem Jahr werden vermutlich vier Millionen mehr eingenommen als gedacht. Insgesamt rechnet die Stadt mit rund 40 Millionen Euro. Auch für´s nächste Jahr rechnet die Stadt mit Mehreinnahmen.