Kerpen: Erstmals Bußgeldkatalog für Stadtordnung erstellt

Die Kerpener sollen öffentliche Flächen nicht mehr so oft gedankenlos verschmutzen. Deswegen hat die Verwaltung die Stadtordnung noch einmal überarbeitet und erstmals alle Bußgelder übersichtlich und auf Kerpen zugeschnitten zusammengefasst – und die Politiker im Hauptausschuss haben jetzt auch Grünes Licht gegeben.

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Ziel sei, ein Bewusstsein auch für vermeintliche Bagatellen zu schaffen, damit die Kerpener mehr Rücksicht nehmen. Wildpinkeln, Kippen und Kaugummis einfach auf den Boden fallen lassen, beim Gassigehen keinen Hundekotbeutel mitnehmen – diese und andere Dinge wurden jetzt erstmals in die Stadtordnung aufgenommen und stehen neben der Kastrationspflicht für Katzen und dem Verbot, Säure oder Öl auf den Boden zu schütten. Im Bußgeldkatalog ist dann aufgelistet, wie viel es Geld kostet, wenn man erwischt wird. Beim Wildpinkeln zum Beispiel werden 150 Euro fällig, genauso wie beim Gassigehen ohne Kotbeutel. Wer Zigarettenkippen liegenlässt, ist 200 bis 300 Euro los, je nachdem, ob es nur auf der Straße oder zum Beispiel einem Kinderspielplatz ist. Sobald auch der Rat zugestimmt hat und alles veröffentlicht wurde, gelten die neuen Vorschriften.

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