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Kerpen: Erfthalle als zentrale Anlaufstelle für Geflüchtete
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Kerpen: Erfthalle als zentrale Anlaufstelle für Geflüchtete

Die Stadt Kerpen hat nach eigenen Angaben die Registrierung von Ukraine-Flüchtlingen optimiert. Ab sofort ist laut Stadt die Erfthalle zentrale Stelle für Aufnahme, Unterbringung und Betreuung der Betroffenen – und alle nötigen Verwaltungsabläufe können direkt dort erledigt werden.

Veröffentlicht: Mittwoch, 20.04.2022 16:04

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Der mühsame und unnötige Weg ins Kerpener Rathaus entfalle, heißt es. Sobald die Geflüchteten in der Erfthalle registriert sind, versuchen die Verantwortlichen, die Ukrainer anderswo unterzubringen, vornehmlich in privaten Wohnungen. Bisher hat die Stadt rund 400 Geflüchtete aufgenommen – und Kerpen schätzt, dass künftig pro Woche weitere 30 bis 50 Kriegsvertriebene in der Stadt eintreffen. Vor diesem Hintergrund soll auch das wöchentliche Begegnungscafé im Jugendzentrum weiterlaufen. Die Rückmeldungen von den Geflüchteten dazu seien sehr positiv. Und auch die Spendenbereitschaft der Menschen in Kerpen sei bemerkenswert hoch, viele hätten Geld oder Sachspenden gegeben. Allein sechs Lkw-Ladungen mit 70 Paletten Hilfsgütern habe man schon von Kerpen aus in die Ukraine geschickt, so die Stadt.

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