
Am Mittwoch wird zum Abschluss der Planungen und kurz vor Beginn des Umzugs eine Vereinbarungen der Kommodore beider Luftwaffengeschwader unterzeichnet. Zusätzlicher Fluglärm soll auch nach dem Umzug zum Geschwader Boelcke wo es geht vermieden werden. Die Bundeswehr hat nach eigenen Angaben Möglichkeiten geprüft, die Tornados flexibel auf andere Flugplätze zu verlegen – mit dem Ergebnis, dass unterm Strich der Einsatz der in Nörvenich stationierten Tornados um bis zu 20 Prozent reduziert werden kann. Außerdem sind die An- und Abflüge in niedriger Höhe unter Lärmschutzbedingungen angepasst worden, heißt es von der Luftwaffe. Gegen die Verlegung der Tornados hatte es Proteste unter anderem in Kerpen und Erftstadt gegeben, weil die Anwohner deutlich mehr Fluglärm durch die zusätzlichen Kampfjets befürchten.