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Keine Bewegung - IHK kritisiert Stadt Köln
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Keine Bewegung - IHK kritisiert Stadt Köln

Der Präsident der Industrie und Handelskammer Köln Werner Görg hat die Kölner Politik scharf kritisiert. Der Stadtrat sei in wichtigen Fragen der Stadtpolitik zu langsam, sagte er auf dem Neujahrsempfang der IHK vor rund 500 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik.

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Demokratische Entscheidungsprozesse dürften nicht zu einer kollektiven Bewegunsgunfähigkeit führen. Genau diese kollektive Bewegunsgunfähigkeit sei in Köln aber viel zu häufig der Fall. Als Beispiel nannte Görg die geplante Klinikfusion. Köln habe die einmalige Chance eine "Charité des Westens" entstehen zu lassen. Das hätte Vorteile für die Patienten und für das Image der Stadt Köln als Gesundheitsstandort. Denn die Gesundheitsbranche sei auch ein großer Arbeitgeber. Görg sagte, leider würden in der Kölner Politik immer wieder Anträge und Gutachten gefordert, das würde wichtige Projekte wie die Klinikfusion ausbremsen.

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Schlechtes Zeugnis für die Landesregierung

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Görg kritisierte aber auch die Landesregierung. Die Politik müsse mehr machen, um den Strukturwandel im Großraum Köln zu meistern. Der Strukturwandel der letzten 20 Jahre in NRW sei ein Misserfolg und die Pläne für den Strukturwandel im Rheinischen Revier seien unzureichend. Görg sagte auf dem Neujahrsempfang der IHK vor rund 500 geladenen Gästen aus Wirtschaft und Politik, nur auf Dienstleistung und Forschung zu setzen reiche nicht aus, um dauerhaft die wegfallenden Arbeitsplätze zu ersetzen. Durch die energiepolitische Wende würden im Rheinischen Revier in den nächsten Jahren 20. 000 Arbeitsplätze verschwinden. Um dies wirklich aufzufangen, brauche es auch großvolumige Investitionen in Industrie.

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