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"Ich hatte Albträume" - Mordprozess beginnt mit Geständnis
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"Ich hatte Albträume" - Mordprozess beginnt mit Geständnis

Der Prozess um den mutmaßlichen Mord an einem Bergheimer hat mit einem Geständnis begonnen. Allerdings nicht von der Ehefrau – sie machte keine Angaben.

Veröffentlicht: Dienstag, 16.07.2019 10:10

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Stattdessen legte ihr damaliger Geliebter vor dem Landgericht Köln ein Geständnis ab. Danach hat der 45-Jährige die Frau in einem Bordell in Bergheim kennengelernt. Immer wieder habe sie über ihren gewalttätigen Ehemann geklagt – und dann den Mordplan entwickelt. Er habe betont, ihr nicht helfen zu können, allenfalls bei der Spurenbeseitigung. Als er schon nicht mehr daran geglaubt habe, dass seine Geliebte ihren Mordplan in die Tat umsetzten würde, kam der Anruf. Die Mitangeklagte habe gesagt: Ich habe es getan. Er ist tot. Sie soll versucht haben, ihren Gatten zu vergiften. Als dies nicht gelungen war, soll sie ihn mit Messerstichen in Bauch, Brust und Hals getötet haben. Zusammen sollen die Frau und ihr damaliger Geliebter dann den Körper mit Säge und Teppichmesser in der Badewanne zerlegt haben. Die Leichenteile verpackten sie in Müllsäcke und warfen sie in Wasserläufe in Belgien und den Niederlanden, so die Anklage. Vom Zerlegen der Leiche habe er Albträume, erklärte der Angeklagte beim ersten Prozesstag.

Der Mann ist wegen Beihilfe zum Mord, die Frau wegen heimtückischen Mordes angeklagt. Für den Prozess sind noch diverse Verhandlungstage bis Mitte Oktober angesetzt.

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