
Hürther gesteht sexuellen Missbrauch vor Gericht
Im Prozess wegen Kindesmissbrauchs hat ein 54-jähriger Hürther vor dem Kölner Landgericht seine Taten gestanden. Er soll jahrelang fünf Mädchen im Alter zwischen acht und dreizehn Jahren aus der Nachbarschaft in seinem Keller sexuell missbraucht haben.
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Ihr Vertrauen habe er sich erschlichen, indem er mit ihnen an einen See gefahren oder ihnen Süßigkeiten und Zigaretten angeboten habe. Ein Psychiater soll jetzt ein Gutachten des 54-jährigen erstellen, um zu klären, ob und wie lange er nach einer Haftstrafe in Sicherungsverwahrung muss. Dem Mann drohen bis zu 15 Jahre Haft. Ein Urteil ist bisher für Mitte Februar vorgesehen, wegen des Geständnisses könnte es aber auch schon früher fallen. Die Anklage wirft dem Hürther sexuellen Missbrauch in 33 Fällen vor. Der Mann hat wegen Kindesmissbrauchs schon im Gefängnis gesessen. Als er seine Haftstrafe abgesessen hat, ist er gegen Auflagen freigekommen. Er durfte sich beispielsweise nicht in der Nähe von Schulen, Kitas und Hallenbädern aufhalten. Außerdem durfte er auch nicht alleine mit Kindern bleiben. Gegen diese Auflagen soll er verstoßen haben. Aufgeflogen war der Mann durch eine Verkehrskontrolle. Der Mann war mit einem Mofa unterwegs und hatte ein 10-jähriges Mädchen dabei. Die Polizei hatte ein komisches Gefühl und observierte den Mann. Bei einer Hausdurchsuchung fanden die Beamten dann jede Menge Beweismaterial.