
Auch künstliche Intelligenz im Einsaz
Die Stadt Hürth setzt, nach eigenen Angaben, bei der Suche nach der Ursache der wiederkehrenden Geruchsbelästigungen auf neue Technik. Gemeinsam mit dem techHAUS und dem AI Village wurde eine Anwendung entwickelt, die Geruchsmeldungen aus Hürth und Brühl mit lokalen Wetterdaten verknüpft. Für eine erste Auswertung wurden 817 Meldungen aus der Zeit vom 3. Juli bis 19. August 2026 untersucht. Die Anwendung ordnet sie nach Ort, Zeit, Windrichtung und Windgeschwindigkeit. Zusätzlich wertet künstliche Intelligenz die Beschreibungen der Gerüche aus, etwa ob sie faulig, chemisch oder teerig waren. Die Analyse zeigt bei mehreren größeren Beschwerdehäufungen Ende Juli und Anfang August westliche oder südwestliche Windrichtungen. Das ist noch kein Beweis für einen Verursacher, kann den zuständigen Behörden aber wichtige Hinweise geben. Eine eindeutige Ursache für die Geruchsbelästigungen ist bislang noch nicht gefunden.