Anzeige
Hürth: Höchstspannungsleitung doch durch Efferen?
© Radio Erft
Teilen:

Hürth: Höchstspannungsleitung doch durch Efferen?

Enttäuschung bei vielen Hürthern und der Bürgerinitiative: die geplante Höchstspannungsleitung soll nun doch durch Efferen und damit dicht an ihren Häusern vorbeiführen. Dafür spricht sich die Kölner Bezirksregierung aus.

Veröffentlicht: Montag, 06.07.2020 15:12

Anzeige

Die Kölner Bezirksregierung hat zwar eine alternative Strecke geprüft, sich aber wieder für die ursprüngliche Trasse entschieden. Die Prüfung war nötig, weil das Bundesverwaltungsgericht vor zwei Jahren entschieden hat, dass der Planfeststellungsbeschluss für die Höchstspannungsleitung über Hürther Stadtgebiet rechtswidrig ist. Denn der Netzbetreiber Amprion und die Kölner Bezirksregierung haben nicht gründlich genug geprüft, ob die Leitung nicht auch um Hürth herumgeführt werden kann.Nach eigenen Angaben hat die Bezirksregierung jetzt nachgebessert und die Vor- und Nachteile der beiden Alternativen gegenübergestellt und ist zu dem Schluss gekommen, dass die ursprüngliche Trasse die beste ist. Die Bürgerinitiative will sich nach eigenen Angaben aber weiter wehren. In der kommenden Woche soll es ein Gespräch mit ihrem Rechtsbeistand geben. Danach will die Bürgerinitiative entscheiden, ob sie wieder klagt. Die Anwohner haben Angst, unter anderem wegen erhöhter Strahlenbelastung und vor Umweltschäden. Zum Hintergrund: der Netzbetreiber Amprion plant auf einer schon bestehenden Stromtrasse eine neue höhere Höchstspannungsleitung. Sie führt von Rommerskirchen über Frechen, Hürth und Brühl bis nach Bornheim.

Anzeige
Anzeige
Anzeige