
Hürth: Ermittlungen zum mutmaßlichen Giftmord dauern an
Im Fall des mutmaßlichen Giftmörders von Hürth gibt es noch einige Fragezeichen. Der 41-Jährige steht unter dringendem Verdacht, vor etwa einem Jahr erst seine Ehefrau und später ihre Großmutter getötet zu haben.
Veröffentlicht: Donnerstag, 06.01.2022 17:09
Auch seine schwangere Freundin wurde mit Thallium vergiftet. Sie liegt nach wie vor im Krankenhaus, schwebt laut Staatsanwaltschaft Köln aber nicht mehr in Lebensgefahr. Noch immer ist unklar, wie der Mann an das Gift gekommen sein könnte – die Untersuchung von sichergestellten Datenträgern laufe noch, heißt es. Und auch, wie das Gift verabreicht wurde, ist noch nicht geklärt. Eine Spritze, die im Haus gefunden wurde, komme als Tatwerkzeug jedenfalls nicht in Betracht. Die exhumierte Leiche der Großmutter wird derzeit weiter gerichtsmedizinisch untersucht. Laut Staatsanwaltschaft wurden bei ihr aber bereits erhöhte Thallium-Werte festgestellt. Der Mann hat sich bislang noch nicht zu den Vorwürfen geäußert.