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 Hürth-Efferen: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Fassade
© Radio Erft (Archivbild)
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Hürth-Efferen: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Fassade

Die Kölner Staatsanwaltschaft ermittelt gegen einen Graffiti-Künstler aus Hürth-Efferen. Anlass sind Parolen auf einer bunt bemalten Hausfassade, die nach Einschätzung der Behörde zu Hass gegen ethnische Minderheiten aufstacheln könnten.

Veröffentlicht: Montag, 06.07.2026 13:42

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Staatsanwaltschaft prüft Parolen an Hausfassade

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In Hürth-Efferen sorgt seit einigen Wochen eine bunt bemalte Hausfassade mit gesprühten Parolen für Kritik. Auf der Fassade stehen unter anderem Begriffe wie „Remigration“ sowie Sprüche wie „Rasse ist meine Religion“.

Die Kölner Staatsanwaltschaft hat deshalb Ermittlungen gegen einen Graffiti-Künstler aus Hürth aufgenommen. Nach Angaben der Behörde besteht ein Anfangsverdacht auf Volksverhetzung.

Der Entscheidung ging laut Staatsanwaltschaft eine rechtliche Bewertung voraus. Dabei kam die Behörde zu dem Ergebnis, dass die Parolen in Graffiti-Form geeignet sein könnten, Hass gegen in Deutschland lebende ethnische Minderheiten zu schüren. Das gelte nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft vor allem für nicht-weiße Menschen.

Außerdem könnten die Parolen die betroffenen Menschen in ihrer Würde herabsetzen. Wie lange die Ermittlungen dauern, ist bislang offen.

Bereits seit mehreren Wochen gibt es in Hürth-Efferen Protest gegen die Hausfassade. Eine Online-Petition haben inzwischen knapp 3.000 Menschen unterschrieben.

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